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Normale Politik für den normalen Menschen

Von Philipp | 17.November 2009

CDA Logo2

Opel entscheidet über das Schicksal der Nation, die Schweinegrippe rafft die Bevölkerung hinweg, der Selbstmord eines Fußballers wird zum größten Trauermarsch seit 40 Jahren. Mit den Interessen, den wichtigen Belangen und dem realen Leben der meisten Menschen in diesem Land haben diese Übertreibungen nichts mehr zu tun. Eine Weile kann auch politisch über solche Themen geredet und gestritten werden – auf Dauer werden aber Politikverdrossenheit und die Abkehr der Menschen von den öffentlichen Belangen die Folge sein. Aus diesem Grunde möchte der Jugendverband der CDA (Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft), die Junge CDA, nun zurückgehen zu dem, was wichtig für die Menschen ist: und die Union soll gleich mit.

Die Union solle wieder Volkspartei sein – 40% plus X ist das Ziel. “Da kann man nicht vorbei, der Anspruch steht fest” heißt es. Der normale Mensch, der täglich aufsteht und zur Arbeit geht, der eine Familie hat, der Steuern zahlt, der sich höchstens einmal im Jahr Urlaub leisten kann, im besten Falle noch irgendwie ehrenamtlich tätig ist soll wieder im Mittelpunkt stehen. Dabei wird niemand vernachlässigt, der Transferleistungen bezieht – sozial heiße aber eben auch, die zu unterstützen, die in der Wahrnehmung deshalb nicht vorkommen, weil sie der Gesellschaft keine großen Probleme machten.

Zu dieser Bundestagung sprachen wir mit Emanuel Duhs, dem Landesvorsitzenden der JCDA Brandenburg.

Lieber Kollege Duhs, lieber Emanuel (zum besseren Verständnis: in der CDA ist das kollegiale “Du” üblich)

Auf der Versammlung der JCDA hieß es, dass der Gesamtanspruch der Union 40%+X heißen muss: ist das heute überhaupt noch realistisch?

Emanuel Duhs: Das Selbstverständnis der Union als letzte Volkspartei setzt eine solche Forderung voraus. Und ich halte sie definitiv für realistisch. Volkspartei sein heißt, sich nicht in Klienteldenken und Grüppchenpositionen zu profilieren, sondern das große Ganze im Blick zu haben und unserem Volk in seinem Land Frieden, Wohlstand und Gerechtigkeit erhalten zu wollen. Ein Ergebnis bei Bundestagswahlen von 33% kann und darf nicht zufriedenstellen. Ich behaupte sogar, dass gerade heute in Zeiten von Globalisierung und Flexibilisierung beinahe aller Lebensbereiche das Zersplittern der politischen Landschaft in Einzelparteien für Einzelinteressen nicht Ziel sein darf. Jeder Mensch in Deutschland, wo immer er sich soziologisch auch befinden möge, hat ein Interesse an der Wahrung von Frieden, Wohlstand und Gerechtigkeit – nur eine Union als Volkspartei kann und wird hier das vorhandene Potential auszuschöpfen wissen.

Es gibt auch Kritiker der CDA: einige meinen, die Union würde sozialdemokratisiert und nach links gerückt – was sagen sie?

Eine etwaige Sozialdemokratisierung der Union – die hier und da nicht ganz geleugnet werden kann – ist mit Sicherheit nicht auf die CDA zurückzuführen. Man kann wohl kaum oft genug feststellen, dass der christsoziale Flügel, ob nun als “Sozialausschüsse” oder CDA, eine wesentliche Säule der Christlich Demokratischen Union Deutschlands darstellt und ganz und gar entgegen sozialdemokratischer (oder “demokratisch-sozialistischer”) Umverteilungsphantasien und Überstaatgedanken, dem christlichen Menschenbild entsprechend Eigenverantwortung und Freiheit des Individuums als Grundlage für ihre Arbeit nimmt. Wo diese Eigenverantwortung durch welche Entwicklungen auch immer bedroht ist, soll ein Christ den Mund aufmachen und zu bewahren suchen, was gottgegebenes Recht eines jeden Menschen ist – ob Vorstandsvorsitzender, Callcenterpraktikant oder Friseurlehrling. Wo der Staat nicht gefragt ist, soll er sich heraushalten; wo er gerufen ist, zu schützen, was der Einzelne nicht schützen kann, muss er auf den Plan treten. Das ist durch und durch christdemokratisch und nicht sozialdemokratisch.

Der Bundesvorsitzende der CDA, Minister Laumann, sprach von zwei demagogischen Parteien: den Linken und der FDP. Werden da nicht zwei völlig unterschiedliche Richtungen miteinander gemein gemacht?

Es wird vielmehr eine oft unterschätzte Gemeinsamkeit herausgestellt. Dass sich die programmatischen Forderungen in der Regel in Ausschließlichkeit gegenüberstehen, schadet dem nicht. Angespielt wird hier wohl auf die CDA-Bundestagung vor den Wahlen, bei denen Kollege Laumann tatsächlich einen Vergleich zwischen Guido Westerwelle und Oskar Lafontaine zog; auf den Aspekt der Demagogie bezogen,  nicht ganz zu unrecht. Und auch inhaltlich möchte ich eine Parallele ziehen: Ob nämlich durch staatliche Eingriffe in den persönlichen Bereich oder durch völliges dem “reinen Markt” Überlassensein des Einzelnen eine Ungerechtigkeit geschaffen wird, ist insofern gleich, als es sich eben nicht um eine Gerechtigkeit im christlich-aristotelischen Sinne handelt. Der Leister soll nicht durch den Nichtleister, der Fähige nicht durch den Unfähigen behindert werden – ebenso darf auch nicht zugelassen werden, dass sich von vornherein strukturell Schwächere einer Chancenungleichheit im Anfang gegenübersehen und von einem angeblich freien Markt verbraucht und ausgespuckt werden. Was ein freier Markt so für Blüten treibt, konnte im vergangenen Jahr ja wunderbar mitverfolgt werden. Die Frage bleibt für Kommunisten wie Liberalisten die gleiche: Wie kann man das noch ernsthaft vertreten?

Welche Bereiche ganz generell gesprochen finden denn heute kaum noch Beachtung, sind in der politischen Wahrnehmung unterrepräsentiert?

Ich habe leider häufig das Gefühl, dass gewisse Themen gar nicht wirklich auf die Agenda gesetzt werden sollen, die in den letzten Jahren immer radikaler gewordene “political correctness” einen ganz und gar unnötigen Hemmschuh darstellt. Wir haben ein Problem mit dem Schwinden des kirchlichen Einflusses, mit dem vordringen islamischer Gedanken und Positionen, einer Verrohung in sittlichen Belangen und einem Zerfall des Volkes und der Gesellschaft, der nichts mit gesunder Individualität zu tun hat. Das Thema Integration wird nach wie vor nur halbherzig angefasst, auch die jüngere Geschichtsaufarbeitung ist noch viel zu häufig pauschal.

Wenn soziale Missstände erkannt werden und zur Sprache gebracht werden, sind sie viel zu häufig von Kommunisten oder Sozialisten besetzt und werden ganz falsch angegangen – nicht durch Stärkung des Schwachen, sondern mit Schwächung des Starken und der weiteren Installation eines Rundumsorglosstaates, der zwangläufig immer unsozialer wird, je mehr er in private Bereiche hereinragt.

Welche Rolle können CDA und JCDA denn für eine Stärkung der Union spielen?

Wenn man die erschreckend hohe Zahl gerade christlich-sozialer und christlich-konservativer Nichtwähler anschaut, wird klar, dass es ungenutzte Wählerpotentiale gibt, die von einer Volkspartei nicht links und nicht rechts liegen gelassen werden darf. In der Jungen CDA ist eine gute, motivierte und junge Truppe zusammengekommen, die vieles anspricht, was von der JU nicht mehr erreicht wird.

Nach einer Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung bezeichnen sich 26% der Unionsmitglieder als “christlich-sozial”. Das sind mehr als 100.000 Menschen. Ich kann nur jeden aufrufen, sich in der CDA zu engagieren und dazu beizutragen, dass die Idee einer Volkspartei Wahrheit bleibt und 40%+X kein unerfüllbarer Anspruch ist.

Nun hat man bisweilen den Eindruck, der liberale Flügel der Union fühle sich in seinen Ordnungspolitischen Grundsätzen verraten, die Konservativen fühlte sich heimatlos und die Christsozialen vermissen das katholische Menschenbild in der Sozialpolitik. Müssen für eine ausgewogene Balance nicht alle Abstriche machen?

Selbstverständlich müssen, wo sich widersprechende Standpunkte vertreten werden, Kompromisse gefunden werden. Die christlich-demokratische Idee stellt in meinen Augen jedoch kein Gegeneinander der Flügel, sondern eine ergänzende Beziehung dar, die, richtig verstanden, dem ganzen Volke dient und unser Land modern, stark und gerecht erhält. Keiner dieser Flügel darf unser “C” vergessen – ohne diese Grundlage sind Menschen- und Bürgerrechte, Individualität und Eigentum bloß leere Zweckfloskeln, die in materialistischen Ordnungen wie dem Radikalkapitalismus und dem Bolschewismus irgendwelchen ideologischen Zielen untergeordnet werden können – weil sie einer wirtschaftlichen Effektivität oder irgendeiner ominös-diktatorischen Arbeiterklasse im Wege steht. Das darf man nicht zulassen.

Die Junge CDA wächst zwar deutlich, ist aber relativ klein: ist die Jugend für die hier angesprochenen Themen überhaupt noch zu interessieren?

Gerade in der Jugend liegt die Zukunft für die CDA. Und das nicht nur wegen der biologischen Notwendigkeiten. Auch geistig und inhaltlich ist die Verbindung von wirtschaftlicher Vernunft und sozialer Gerechtigkeit doch die “Marktlücke”, kann dem großen Verdruss bei der Jugend entgegengehen und genau dort ansetzen, wo “die Politiker versagt haben”. Man findet bei der (Jungen)CDA nach meiner Einschätzung weit weniger Karrieristen und Netzwerker als in anderen politischen Jugendverbänden. Es gibt ein klares Bekenntnis zum Engagement und zur Arbeit mit dem Menschen für den Menschen. Die zahlenmäßige Unterlegenheit kann hierdurch wettgemacht werden – wachsen wollen und werden wir freilich weiterhin.

Wenn du einen Wunsch an die Regierung frei hättest – welcher wäre das?

Ein klares Bekenntnis zur christlichen Kultur im Abendland und daraus resultierende Maßnahmen zum Schutz desselben. Ein recht umfassender Wunsch, wie ich anmerken muss.

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Topics: soziales | 19 Kommentare »








19 Kommentare to “Normale Politik für den normalen Menschen”

  1. Karl Eduard meint:
    17.November 2009 at 07:18

    Ja, die Transferleistungsbezieher. Ohne die unsere Gesellschaft wirtschaftlich zusammenbrechen würde.

    Das kotzt mich gelinde gesagt an, an dieser Partei, denen, die vom Geld anderer leben, dauernd zu versichern, sie könnten unbesorgt sein, auch in Zukunft würden sie unbeschwert durch Arbeit vom Gelde anderer leben können. Und dann gleichzeitig scheinheilig versichern, der “normale Mensch, der täglich aufsteht und zur Arbeit geht, der eine Familie hat, der Steuern zahlt, der sich höchstens einmal im Jahr Urlaub leisten kann, im besten Falle noch irgendwie ehrenamtlich tätig ist soll wieder im Mittelpunkt stehen.”

    Klar, als Geldesel.

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  2. Karl Schippendraht meint:
    17.November 2009 at 08:24

    ” Normale Politik für den normalen Menschen ”

    Darauf warte ich schon sehr lange, aber mit Frau Merkel wird das sicher nichts.

    Karl Schippendraht

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  3. Ulli meint:
    17.November 2009 at 08:36

    Darauf warte ich schon sehr lange, aber mit Frau Merkel wird das sicher nichts.

    Frau Roth, Herrn Gabriel, Herrn Trittin, Herrn Westerwelle, der Schnarre, Schwan, Schavan, Özde,………………………!

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  4. Mcp meint:
    17.November 2009 at 09:08

    Mir persönlich ist es vollkommen egal, wieviel Prozent die CDU bei der nächsten Wahl holt.

    Das Einzige, was mich an Parteien interessiert ist, ob sie meine Interessen vertreten oder nicht.

    Das Interview strotzt von Allgemeinplätzen und ich bin es einfach leid irgendjemanden zum Mandat zu verhelfen, der im Konkreten das genaue Gegenteil von dem tut, was er im Allgemeinen versprochen hat.

    Ein typisches Beispiel ist Hamburger Schulpolitik unter von Beust. Die weder christlich noch konservativ, sondern ein linkes Experimentierfeld des Koalitionspartners GAL mit Schülern als Versuchskaninchen. Wie die Hamburger CDU mit der linksradikalen – zu dieser Meinung stehe ich – GAL überhaupt eine Koalition eingehen konnte, bleibt mir ein Rätsel. Es war das letzte Mal, das ich zur Wahl gegangen bin.

    Familienpolitik unter von der Leyen: Kindergärten und Kindergrippen sind k-e-i-n-e christliche Politik sondern genuin sozialistisch. Statt die traditionelle Familie ordnungspolitisch zu stärken, macht die CDU auf linken Radikalfeminismus, zückt die Brieftasche des Steuerzahlers und drückt die Homo-Ehe nicht nur durch sondern sie präferiert sie sogar noch argumentativ. Wenn ich die CDU wähle, dann will ich sicher sein, dass ich keinen „Alice Schwarzer Verschnitt“ bekomme.

    „Hate crime“ und political correctness – das nächste Thema. Schön das Herr Duhs das genauso sieht wie ich, nur hat gerade unter Merkel die Herrschaft der „Politischen Korrektheit“ fast schon totalitäre Züge angenommen. Wenn das in diesem Tempo weitergeht, muss man bald Angst haben aus der Bibel zu zitieren, weil man – strafrechtlich relevant – gegen die „political correctness“ verstößt. Wegen Buschikowski ermittelt der Staatsanwalt. Sinnigerweise auf Anzeige einer christlichen Organisation hin. An diesem vergifteten Klima trägt die Merkel-CDU eine wesentliche Mitschuld, weil sie immer dann den Kopf einzieht, wenn die linksliberalen Mainstreammedien wieder mal eine Treibjagd auf ihnen ungenehme Meinung ausrufen. Bei der Hatz auf Eva Herman, wo war da die christliche Volkspartei?

    Die ungebremste Massenzuwanderung in die Sozialsysteme wird bei der CDU überhaupt nicht in Frage gestellt, man hilft sogar, jeden, der das Thema auch nur anzutippen wagt, in die rechtsradikale Ecke zu stellen. Kochs Wahlkampf, der kriminelle Ausländer zum Thema hatte, haben sogar CDUler sabotiert. War nicht auch einmal ein Herr Schäuble der Meinung, dass Massenzuwanderung kein einziges Problem löst, sondern nur Neue schafft? Was ist seitdem passiert?

    Ich bin kein Maximalist, aber was ich hier lese, steht im krassen Gegensatz zur politischen Praxis der CDU sowohl auf kommunaler als auch auf bundespolitischer Ebene. Punkt.

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  5. Der Beobachter meint:
    17.November 2009 at 09:11

    40 % + X sind mit einer FDJ-Sekretärin im Range einer Bundeskanzlerin nicht mehr zu holen.

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  6. Pfffff meint:
    17.November 2009 at 09:51

    Die größten “Transferleistungsbezieher” sind in diesem Lande Banken wie die Commerzbank, HSH, oder HRE, die von unseren im CDU-Jargon “Leistungsträger” genannten Leuten an die Wand gefahren wurden. Die Basis für diesen massiven Absturz haben die neoliberalen Sektierer mit ihrem Mantra, dass der Markt sich selbst regulieren werde, gelegt. Diese Deppen sind natürlich zu Hauf auch in der CDU zu finden. Auch nicht vergessen wollen wir die massiven Subventionen, mit denen Unternehmen bedacht werden, die hier Arbeitsplätze schaffen, bevor sie sie wieder abschaffen, um die Produktion nach Tschechien zu verlagern.
    Ein Hartz IV-Empfänger hingegen, muss erst 3 Seiten Formular ausfüllen, um Fahrtkosten in Höhe von ca. 5 Euro bei der ARGE geltend zu machen. Fahrtkosten, die ihm nicht entstehen würden, wäre er von der Behörde nicht zu einem jener Nonsens-Gespräche eingeladen, die dazu dienen, Engagement seitens des Staates zu simulieren. Bliebe der Hartz IV-Empfänger diesem Gespräch ohne trifftigen Grund fern, hätte das eine Leistungskürzung von mindestens 10% zur Folge, trotzdem muß er der ARGE im Nachhinein noch belegen, dass er wirklich da war. So funktioniert in Deutschland Behördenschikane. Wie sieht denn der “christliche” Standpunkt der CDA dazu aus?
    Oder dazu, dass Deutschland unter einer CDU-Kanzlerin zum drittgrößten Waffenexporteur nach den USA und Russland augestiegen ist?
    Und dieses Geschwafel von der “Sozialdemokratisierung” der CDU kann ich auch nicht mehr hören. Nicht mal die SPD ist noch sozialdemokratisch, dann werdet Ihr Büttel des Kapitals es erst Recht nicht…!

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  7. Karl Eduard meint:
    17.November 2009 at 10:04

    @Pfffff meint:

    Ein Hartz IV-Empfänger hat weder einen gesellschaftlichen, noch einen ökonomischen Nutzen. Wenn Deine Hausbank aber morgen Pleite ist und Dir kein Geld mehr auszahlen kann, verfluchst Du als Erstes die Regierung, die doch da hätte etwas tun müssen.

    Ihr Linken seid so blöd, daß Euch die Schweine beissen.

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  8. kröte meint:
    17.November 2009 at 10:06

    @Mcp

    Schön, dass Du das Thema Beust und Hamburg ansprichst. Der hat die rotgrüne Politik der Vorgängerregierung nahtlos übernommen, skuril wurde aber jetzt tatsächlich die linksgrüne Bildungspolitik. In den Lehrplänen standen 2006 noch Bücher aus der DDR, “Nackt unter Wölfen” und andere antifaschistische Auswüchse. Aus der gymnasialen Oberstufe wurde die gesamte Klassik rausgenommen, wollte man vielleicht den ausländischen Mitbürgern ein Steinchen auf dem Weg zum geschenkten Abi wegräumen, die Sprache von Schiller und Goethe war da zu kompliziert. Also wurde einfach ein Stück unserer Tradition und Kultur geopfert. Dass in der CDU etwas nicht stimmt, beweist, dass solche Politiker wie Beust, Rüttger, Laschet, Süßmuth ect.pp aus den eigenen Reihen nicht kritisiert und ausgeschlossen werden, weil alle CDUler bereits sozialistisch denken. Mit dem derzeitigen Personal ist die CDU weder christlich noch konservativ.

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  9. Mcp meint:
    17.November 2009 at 10:32

    @kröte

    Ich bin (auch) wegen der Hamburger Schulpolitik weggezogen. Dieses Chaos wollte ich meinen Kindern einfach nicht zumuten. Diese Irren versauen einer ganzen Generation die Zukunftschancen.

    Dass es in der CDU auch relativ vernünftige Ansichten gibt, beweist der Text und das Blog hier. Aber offensichtlich haben die nichts zu sagen und scheinen auch nicht besonders gut organisiert zu sein.

    Ich bin kein Maximalist und stelle auch keine utopischen Forderungen an eine bürgerliche Partei. Bestimmte Themen braucht man nicht anzusprechen, weil die in der CDU zum Grundkonsens gehören. Die Westbindung, Israel, die EU sind solche Themen. Aber dazwischen gibt es doch eine ganze Menge von nicht unwichtigen Inhalten, die man ansprechen und diskutieren kann. Es bestimmt ja unseren Lebensalltag: siehe von Beust und Genossen. Da bringt Fundamentalopposition wenig.

    Und schließlich habe ich die Hoffnung das sich die konservativen Christen in der CDU wieder aufrappeln und Merkel mitsamt ihren anderen Weiberröcken in Schimpf und Schande davonjagen. Oder Teeren und Federn. Na ja, die Hoffnung stirbt halt zuletzt.

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  10. Mcp meint:
    17.November 2009 at 10:40

    @Pfffff
    Ich wäre dafür den Transferleistungsbeziehern den Internet-Zugang zu verweigern. Dann würde die linke Propaganda im Netz auf Normalmaß schrumpfen. Es ist gar nicht einzusehen, dass der Steuerzahler solche Texte noch mitsubventioniert.

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  11. Mcp meint:
    17.November 2009 at 10:46

    @Karl Eduard
    Ein Hartz IV-Empfänger hat weder einen gesellschaftlichen, noch einen ökonomischen Nutzen.
    Wie mans nimmt. Für die Linken ist diese Klientel immerhin von existenzieller Bedeutung.

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  12. Brutus meint:
    17.November 2009 at 11:47

    @Karl Eduard

    “Ein Hartz IV-Empfänger hat weder einen gesellschaftlichen, noch einen ökonomischen Nutzen.”

    Nun ja, konsumieren tut ja dennoch. Nicht, daß das dann Richtung “lebensunwertes Leben” abgleitet …

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  13. Dietrich von Bern meint:
    17.November 2009 at 15:12

    OT, aber sehr interessant!

    Würdelose Unterwerfung eines Dhimmis
    Roland Emmerichs „2012“, der am Wochenende die Kinocharts eroberte, hat gute Chancen, als echter Katastrophenfilm in die Geschichte einzugehen. Als intellektuelle Katasrophe!!

    Man muss sich Sorgen machen um Roland Emmerich, unseren Master of Desaster in Hollywood. Zur Europapremiere seines neuen Weltkaputtmachfilms “2012″ hat er im Sony-Center von Berlin noch einmal eine Menge Interviews gegeben. Und, nach dem bewährten Motto des abendländischen Gutmenschen “Tue Feiges und rede darüber”, hat Emmerich jedem zweiten Journalisten noch einmal erklärt, dass und warum er in seinem Film mit insgesamt einem Petabyte Rechnerkapazität zwar die meisten Menschheitssymbole der Erde computeranimiert zertrümmert, die Kaaba in Mekka aber ausdrücklich nicht.
    Das ist selbst der islamophilen links-liberalen Süddeutschen Zeitung zu viel:

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/270/494604/text/

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  14. Dietrich von Bern meint:
    17.November 2009 at 16:06

    @ Pfffff

    “Die Basis für diesen massiven Absturz haben die neoliberalen Sektierer mit ihrem Mantra, dass der Markt sich selbst regulieren werde, gelegt. Diese Deppen sind natürlich zu Hauf auch in der CDU zu finden.”

    Es ist doch immer wieder erfrischend, wenn hier auf diesem Blog “Riesenökonome” aus der linksradikalen Antifa-Ecke irgendwelchen Schwachsinn von sich geben, den sie aus einem “antikapitalistischen”, kommunistischen Handbuch entnommen haben, wobei “neoliberal” vermutlich das sonst übliche Schlagwort “Nazi” ersetzen soll.

    Zunächst einmal: Für die Finanzkrise sind nicht die Neoliberalen oder die CDU verantwortlich, sondern Deine linken Freunde von den US-Democrats! Nämlich der Linke Jimmy Carter, genannt die “Erdnuss”, der den schmeichelhaften Titel “Schlechtester Präsident der USA” trägt (Obama-do-nothing bemüht sich allerdings gewaltig, ihm den Titel abzujagen) und dann Bill Clinton und sein Adlatus Alan Greenspan, die dann ganz gewaltig am Rad gedreht haben.

    Das Riesenrad heißt: Community Reinvestment Act und stammt aus dem Jahr 1977; in Gang gesetzt von Jimmy, der Erdnuss!

    http://www.focus.de/finanzen/news/beginn-wie-die-welt-zu-brennen-begann_aid_369921.html

    Und die Leute, die sog. “Berufs-Hartz IV-ler”, die wie Du der linksradikalen Szene zu zu ordnen sind , kennen garantiert alle Tricks, um auch das Letzte aus dem “bürgerlichen Schweinestaat” herauszuholen. Und dazu gehören auch Deine muslimischen Freunde, die zwischen 50-75 % von der Dschiziya, genannt Hartz IV, der Kuffar, leben.

    Im übrigen hatten ja Deine Gesinnungsgenossen von der Mauermörderpartei 40 Jahre Gelegenheit, in ihrer Deutschen Deprimierenden Republik zu beweisen, dass sie´s besser können als die bösen, neoliberalen Kapitalisten.

    Und? Hat´s etwa was gebracht?

    Nix hat´s gebracht! Das einzige wovon Ihr linken Schwachmaten nämlich was versteht, ist vom Umverteilen. Natürlich von oben nach unten!

    Der Kapitalismus hat vielleicht ein (momentanes) Problem, der Sozialismus (Kommunismus i s t das Problem!

    Inzwischen liegt die deutsche Staatsquote bei sage und schreibe 52%. D.h. mehr als 50 Prozent werden umverteilt!!

    Die Schweiz, ein Hochlohnland, kommt da mit ganzen 25% aus und die USA, trotz ihrer weltweiten Verpflichtungen mit etwa über 30 Prozent.

    Nu weisse Bescheid!

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  15. Anita meint:
    18.November 2009 at 09:56

    Uns soll es genauso ergehen wie im Kosovo. Was sagte Frau Merkel am 9.11.2009 “Die Nationalstaaten müssten Kompetenzen an multilaterale Organisationen abgeben.”Was hat sie damit gemeint? http://dolomitengeisteu-dolomitengeist.blogspot.com/search/label/Balkan-Islam-Migranten

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  16. Hartmut meint:
    20.November 2009 at 15:13

    Die Eurokraten!

    http://www.ef-magazin.de/2009/11/20/1658-moegliche-eu-steuer-wie-die-eurokraten-hass-produzieren

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  17. Brutus meint:
    20.November 2009 at 16:57

    Hier ‘mal ein “hands-on guy”:

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/stefan-mappus-wie-der-anti-oettinger-die-cdu-in-schwung-bringt;2487297

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  18. Ulli meint:
    26.November 2009 at 11:27

    Ja und Jung hat nichts gewusst.

    Jung und Merkel sind das krasse Gegenteil, des Herrn zu Guttenberg .

    Das Volk hat da sehr feine Antennen entwickelt, wer es absichtlich und ohne Not im Dunkeln stehen läßt.

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  19. Frau Helfgott meint:
    30.November 2009 at 09:46

    Ah, herzerfrischend.
    Erst gestern sah ich einen Fernseh-Beitrag zum Thema “Kinderbetreuungsgeld”. Da sagte doch tatsächlich ein CDU(!)-Politiker (man verzeihe mir mein schlechtes Namensgedächtnis) sinngemäß, daß Kinder unter 3 Betreuungseinrichtungen ZUR BILDUNG BRÄUCHTEN.
    Mein Nervenzusammenbruch wurde durch eine CSU-Dame abgemildert, die sich zu der Aussage hinreißen ließ, Kinder bräuchten doch in erster Linie ihre Eltern (oder sagte sie gar “Mutter”?:)). Man ist sich offenkundig in der Union in vielem nicht mehr einig und das Thema “Kinderbetreuung” zeigt schön, wie durch die werte Fr. Merkel als Flaggschiff und alle, die in ihrem Fahrwasser segeln, eine hässliche Strömung entstanden ist. Ich hoffe beim Lesen solcher Texte wie diesem hier, daß es zumindest Teilen der Union doch noch gelingen kann, auszubrechen und einen anderen Kurs einzuschlagen.

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