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Gleichstellung – bitte bei allen Jobs

Von Luise | 31.Oktober 2011

 

Bildquelle / Lizenz / Autor (c): Andreas Morlok / pixelio.de
Mindestens 30% Frauenquote in DAX-Vorständen. Auch in anderen Vorständen soll es sie geben – selbst wenn keine 30% Frauen im Unternehmen arbeiten. Das ist Rosinenpickerei. Wer Gleichstellung will muss auch sagen: Frauen an die Werkfront! Die meisten Arbeitsunfälle erleiden Männer, die körperlich anstrengensten und auch die schlecht bezahltesten Jobs werden zu über 60% von Männern erledigt. Wer in den Vorstand will, darf die Stahlgießerei nicht scheuen!

Es gibt Girls Days, gezielte Traineeprogramme für Frauen in Unternehmen und vielfache Situationen, in denen eine Frau bei gleicher Qualifikation eingestellt wird, um sich nicht dem “Frauenfeindlichkeitsvorwurf” auszusetzen. Die immer wieder zitierten Studien, nach denen Frauen 30% weniger verdienen sind entweder gezielt falsch benutzt oder simpler Unsinn. Aus seriösen Betrachtungen geht hervor – nichts desto Trotz immer noch ein Skandal – dass der Unterschied in Deutschland bei etwa 10% liegt. Das liegt aber auch daran, dass Frauen vielfach weniger bereit sind, ihr Privatleben dem Job zu opfern und weniger strebsam an der eigenen Karriere basteln.

Als provokatives Gegengift zum Wahnsinn der Geschlechterdebatte läßt sich Florian Willets provokantes Buch über weiblichen Chauvinismus mit dem prägnanten Titel „Deutschlands Frauen schaffen ihre Männer ab“ lesen. Willet macht deutlich, daß die vermeintliche Dominanz des „starken Geschlechts“ dereinst biologisch gebrochen werden wird:

„Wenn man die steigende Anzahl weiblicher und die abstürzende Anzahl männlicher Abiturienten anschaut, kann man an einer Hand abzählen, daß die aufgeklärten Gesellschaften, deren hohe und höchste Führungspositionen bislang noch immer überwiegend in männlichen Händen liegen, in nur wenigen Jahren fast vollständig von Frauen besetzt sein werden.“ Denn Schulunterricht an Hauptschulen ist schon heute überwiegend eine Jungenveranstaltung. Politisch Wohlmeinende sollten zumindest, so könnte man ironisch anfügen, über eine Quote für die vielen männlichen Migranten nachdenken, die diese Schulform derzeit besuchen oder den Abschluß noch nicht einmal schaffen.

Willet plädiert für einen realistischen Blick auf die Dinge. Unternehmen beschäftigen Arbeitnehmer nicht aus Menschenfreundlichkeit, sondern weil sie die Arbeitsleistung benötigen. Sie können es sich also gar nicht leisten, gleichsam aus lauter Männerbündlerei nur völlig inkompetente Herren einzustellen oder mit Führungsaufgaben zu betrauen, während die eigentlich viel clevereren Frauen „nur“ die Klos schrubben oder Kaffee kochen dürfen. Natürlich verdienen Ärzte mehr als Krankenschwestern oder Piloten mehr als Stewardessen. Jedoch, so Willet: „Das vollständige Nachwachsen der Frauen (besagter biologischer Trend, A.L.) wird aber bald abgeschlossen sein, was dann selbstverständlich bedeuten wird, daß Ärztinnen mehr als Krankenpfleger und Pilotinnen mehr als Stewards verdienen.“

Wer es – unabhängig vom Geschlecht – ernst meint mit Quotierungen, der sollte auch schnellstmöglich dafür sorgen, daß die Hälfte aller Möbelpacker, Personenschützer, Wachleute, Lkw-Fahrer, Hochhausfensterputzer, Soldaten, Tiefseetaucher und Sprengstoffexperten Frauen sein müssen. Es gibt keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen heißt es. Gut – dann absolut gleiche Arbeitsanforderungen für alle.

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Topics: Kultur, Wirtschaft | 2 Kommentare »








2 Kommentare to “Gleichstellung – bitte bei allen Jobs”

  1. Karl Schippendraht meint:
    31.Oktober 2011 at 18:28

    “….Wer in den Vorstand will, darf die Stahlgießerei nicht scheuen! ….”

    Wollte man diesen Satz wörtlich nehmen wäre das natürlich unrealistisch angesichts gewisser körperlicher Unterschiede zwischen Mann und Frau , die man einfach akzeptiern muß. Selbst dann wenn das nicht ins ideologische Weltbild linker Emanzen paßt.

    “….über eine Quote für die vielen männlichen Migranten nachdenken, ….”

    Rückführung wäre entschieden besser als Quote.

    Karl Schippendraht

    Kommentar bewerten: Daumen hoch 5 Daumen runter 1

  2. Alfons Huber meint:
    31.Oktober 2011 at 20:46

    Diese Gleichstellung ist nicht neu, in der DDR Praxis gab es durchaus Frauen auf dem Bau.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2011/10/28/eine-anstandige-frau-soll-fertig-gemacht-werden/

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2011/10/26/frauenquote-auch-bei-kampfeinsatzen-im-ausland/

    Kommentar bewerten: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

Kommentare

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