« Finanzieren wir Verfassungsfeinde? | Home | Keine Lust auf Arbeit als Abgeordneter? »
Die Studie, der Katalysator, der Musterschüler und die 20%
Von Waldemar Pabst | 16.Juni 2012
Vor einigen Monaten erschütterte für ein paar Tage eine Studie, nein bestimmt nicht das Land, wohl aber die einschlägige Medienwelt. Antisemitismus wäre mitten in der deutschen Gesellschaft vorhanden, jeder fünfte Deutsche gelte zumindest als latent judenfeindlich. Überraschung. Wer sich ein wenig politisch mit Israel und Judentum beschäftigt, ab und an es sich antut, mit anderen darüber zu diskutieren oder gar in sozialen Netzwerken Diskussionen zu diesem Thema verfolgt, vielleicht einmal Occupy-Foren gelesen hat, kann nicht wirklich über diese Binsenweisheit staunen, er hätte keine Studie dafür gebraucht. Natürlich wurde ein paar Tage lang lamentiert und natürlich war das Wort Rechtsextremismus immer in einem Atemzug dabei. Fraglos ist der gemeine Nazi von NPD bis zu den Kameraden hasserfüllter Rassenantisemit bis auf die Knochen, weshalb von denen auch weiterhin Synagogen und jüdische Friedhöfe geschändet werden und überraschender Weise gar keine Moscheen. Die kennen sich nämlich mit ihrem Freund, dem Großmufti, noch aus. Nun glaubt jedoch nicht einmal der engagierteste Antifaschist, dass 20% der Menschen latente Neigungen zu den Nazis hätten, vielmehr sind die eine zwar gewalttätige, wie wir lernen mussten sogar mörderische, doch isolierte, verschwindend kleine Minderheit. Das mit dem Antisemitismus muss einen Tick komplizierter sein und vielleicht einige sehr unerfreuliche Nuancen haben, die der deutsche Mainstream nicht zur Kenntnis nehmen mag
Niemand wird behaupten, der Antisemitismus in Deutschland verschwand am 8. Mai 1945 spurlos. Er war nur nicht mehr opportun und die Generation Wehrmacht, die die ersten drei Jahrzehnte der Bundesrepublik prägte, hatte vor allem zwei Formen, damit umzugehen. Die einen behielten es für sich, gaben Lippenbekenntnisse ab und schwadronierten erst nach dem dritten Bier am Stammtisch, vorzugsweise über “Wiedergutmachungszahlungen”, die anderen, ehrlich entsetzt über die beispiellosen Verbrechen und mit Schuldgefühlen belastet, begannen nach der Phase des mehr als ein Jahrzehnt dauernden Verdrängens, sich mit Israel zu solidarisieren, als könnten sie das Geschehene kompensieren. Wo ehrliche Auseinandersetzung aufhört, Philosemitismus beginnt, ob dieser nur eine weitere Spielart des Antisemitismus ist, ob die allgemeine Bewunderung für den “Blitzkrieg” 1967 ein heftiges Geschmäckle hatte, mag Raum für lange Abhandlungen geben, Tatsache ist leider nur, Israel weiß heute, es gibt schlimmere Einstellungen zum Staat der Juden.
Es kippte in Deutschland spätestens nach dem Yom Kippur Krieg und der Ölkrise, höhere Benzinpreise tun dem Deutschen weh, vor allem aber mit dem Marsch der 68er in die Schlüsselstellungen von Politik, Bildungsbetrieb und Medien. Naiv, wer besseres von einer Generation erwartet hätte, die unter der Prämisse des Bekämpfens des Nazigeistes der Väter Massenmörder zu ihren Helden kürte, von Mao Zedong über Che Guevara, Ho Tschi-minh bis Pol Pot. Warum nicht auch Arafat und seine die Baader-Meinhof Bande sponsernde PLO, die es in den schauderhaften 70er Jahren ausschließlich mit permanentem Morden schaffte, von einer Banditentruppe zur politisch anerkannten Kraft zu werden, ein bis heute nicht nachvollziehbarer Gruselvorgang. Statt Solidarität mit Israel begann das Zeitalter der Israelkritik und der Anbiederung an die Palimörder, was nach Übernahme der stets israelfeindlichen DDR noch erhebliche Verstärkung erfuhr.
Seit gut 30 Jahren sind Medienberichte aus Nahost bestenfalls von Äquidistanz geprägt, zunehmend von einer bis ins Absurde gehenden Täter/Opfer Umkehr samt kritikloser Übernahme von Fälschungen und offener Lügenpropaganda der Palästinenser. Denselben Weg gingen Schulbücher und Unterrichtsthemen. Wer je das Themas aufgenommen hat, läuft immer Gefahr, sich mit nichts anderem mehr zu befassen, denn jeder Tag bietet neue Beispiele. Wundert es, wenn das Israelbild vieler junger Menschen völlig verzerrt und negativ ist?
Im letzten Jahrzehnt gesellte sich zu den offenen Nazis, den stillen Stammtischantisemiten und den Israelkritikern noch eine weitere Gruppe, Israelhasser aus nahöstlichen und muslimischen Migrantenmilieus, die nun unbeleckt jeder deutschen Belastung aus ihren Gefühlen keine Mördergrube machten, “du Jude” als Schimpfwort auf deutschen Schulhöfen einführten, dabei keinerlei Kritik aus dem politisch korrekten Lager zu befürchten haben. Sie können sich frei ausleben bis hin zu stürmerähnlicher Propaganda, was ganz sicher eine Wechselwirkung auf all jene Verschämten hat, die sich jahrzehntelang nicht trauten.
Als Antisemit fühlt sich außer der Handvoll Nazis natürlich niemand. Der brave Bürger stört sich nur daran, dass einem die Juden immer angeblich alles vorschrieben und man ewig zu zahlen hätte, der Israelkritiker meint nur die gegenwärtige Regierung Israels, egal welche allerdings, und kompensiert sein deutsches Trauma damit, dass die Juden, die er nun Zionisten nennt, mit den armen unterdrückten Palästinensern im Grunde dasselbe machten, wie einst die Nazis mit den ermordeten Juden (Geschmacksgrenzen sind ihm fremd), weshalb er letztere zwar immer noch beweint, doch keinen Bezug zur Gefährdung lebender Juden sieht (Broders “Vergesst Auschwitz” sollte Pflichtlektüre werden) und der israelhassende nahöstliche Moslem erklärt, er wäre doch selber Semit, und jeder Jude solle leben können, wo er wolle, nur eben nicht in Israel oder in seiner Nähe.
Das überrascht so wenig, wie es überzeugt, denn etwas ist in Deutschland tatsächlich mit dem Kriegsende so gut wie ausgerottet. Das Bekenntnis nämlich, Antisemit zu sein. Schon von den 23 Hauptangeklagten im Nürnberger Prozess blieb einzig Julius Streicher, alle anderen beeilten sich Unleugbares zuzugeben, nur rein persönlich hätten sie gar nichts gegen Juden gehabt, eine Argumentation die sich durch alle Schichten und alle Jahrzehnte danach zieht. Warum sollten der geneigte linksgewirkte Israelkritiker und die anderen ehrlicher sein?
In dieses eher eklige Gemenge trifft zum christlichen Osterfest ein Gedicht. Und das wirkt nach zwei Monaten beileibe nicht mehr so lächerlich und grottig, wie es einem voll Verachtung am Anfang schien. Günter Grass hat seine Worte genau gewogen und abgründig bösartig mit allen Antisemitismen ganz offen gespielt. Es brauchte den Abstand und die Debatten danach, um das Lachen über den senilen Greis mit der verheimlichten SS-Jugend zu verlernen.
Grass beginnt mit Andeutungen, Worten wie “Überlebende als Fußnoten” und dem Begriff “Erstschlag”, was die Vorstellung eines atomaren israelischen Erstschlages in den Köpfen der Menschen weckt, die kranke Fantasie einer Art Atomholocaust durch die Nachfahren der Opfer an dem Volk des Iran. Nur so ist auch die Brücke zur Gefährdung gleich des Weltfriedens durch Israel zu schlagen, was dem Staat der Juden eine völlig irrationale destruktive Kraft unterstellt. Irrationale Furcht vor dem Bösen, das die Juden über die Welt brächten, aber ist genauso Kennzeichen des Antisemiten, wie die grenzenlose Überhöhung der Fähigkeiten eines ominösen Judentums als handelndes Subjekt. Gefährdung des Weltfriedens hat eben nicht nur klangliche Ähnlichkeit mit Weltjudentum. Nobelpreisträger sollten wissen, wie Worte verstanden werden. Kontrastierend verwendet er dann, die schlichteren Gemüter der anvisierten Zielgruppen nicht vergessend, so platte Stereotype, wie das “man müsse es ja mal aussprechen” und “man liefe Gefahr, deshalb des Antisemitismus bezichtigt zu werden”. Schon dies allein erklärt die gewaltige Reaktion, die er erzielte, nicht die negative in den Feuilletons, deren Schreiberlinge wohl bemerkt hatten, welche Grenzen Grass da überschritt, sondern die überwältigende Zustimmung in den Netzkommentaren, die mit dem Feedback auf das sonstige tägliche Israelbashing der Medien überhaupt nicht vergleichbar war und auch nichts mit dem Nimbus des Schriftstellers zu tun haben konnte, denn es meldeten sich vor allem jene ganz normalen Deutschen, die vermutlich nie in ihrem Leben ein Buch von ihm in der Hand gehabt hatten. Die 20% hatten ihre Stimme bekommen, hinter deren Prominenz sie es wagen konnten, aus ihren Löchern zu kriechen. Grass jedoch ging dann noch einen Schritt weiter, jetzt wieder nur zwischen den Zeilen. Er spannte die Brücke von den üblichen Israelgegnern zum oben charakterisierten Stammtischantisemiten. Pazifistisch verbrämt kamen die U-Boote ins Spiel, verbunden mit dem unseligen Wort “Wiedergutmachung”. Mehr brauchte er gar nicht zu schreiben, um eine bestimmte Sorte deutscher Seelen zu treffen, jene nämlich, die immer wieder hinter vorgehaltener Hand klagte, es würden wegen des Judenmordes noch Generationen nachgeborener Deutscher mit finanziellen Lasten beschwert, sich als moralische Erpressungsopfer des schon erwähnten Judentums fühlten. Kaum jemand hat je verstanden oder verstehen wollen, dass die sog. “Wiedergutmachung” sich von Anfang an NICHT auf eine Art Entschädigung für sechs Millionen Ermordete bezog, was auch schlicht nicht wiedergutmachbar ist, sondern auf den Schadenersatz für schier unermesslich große geraubte Werte. Von arisierten Betrieben bis zu verwertetem Zahngold war es ein gigantischer Raubzug, den Ministerien und Reichsbank hochprofessionell organisierten. Dass diese Werte im wesentlichen im Wortsinne verpulvert wurden, weil davon sich die Kosten der letzten Kriegsjahre ganz erheblich mitfinanzierten, da mit den Rückzügen das Plündern fremder Staatskassen schwieriger wurde, ändert nichts an der Verantwortung des Nachfolgestaates, der die Bundesrepublik juristisch ist, vom moralischen ganz abgesehen. Die an Israel geleisteten Zahlungen sind bei weitem nicht den geraubten Gütern gleichwertig.*). Natürlich müsste ein Mann wie Grass, dessen gesamtes Werk immer wieder um die Nazizeit kreiste, das wissen, es dennoch so formuliert zu haben, zeigt die ganze Perfidie seines Machwerkes. Wenn es sein Ziel war, erstmals den kompletten antisemitischen Sumpf des Landes von links bis rechts zu vereinen, dann ging diese Rechnung auf. Er hat sie alle bedient und sie wagten sich zum sprachlosen Staunen derer, die es nicht fassen konnten, alle hervor. Wochenlang nahm es kein Ende.
Als die unselige Grassdebatte dann endlich ruhiger wurde, muss das Menschen gegrämt haben, so sehr, dass der Ball erneut aufgenommen wurde. Der Spiegel präsentierte den Grass aufgewärmt, seines pseudoliterarischen Brimboriums entkleidet, zur investigativen Räuberpistole umgearbeitet. Dieselben Zutaten; U-Boote, Atomraketen, deutsche Subventionen, Erstschlagskapazität, gefährdeter Frieden. Als hätte Grass das Steinchen in den Teich geworfen und die Reaktion darauf ermutigt, einen zweiten Versuch in ungeschminkterer Form zu wagen. Jakob Augstein, der Sohn des Schlußstrichwalser, setzte sich an die Spitze und seine Kommentierung der selbst aufgewärmten “Story” ließ keine Demaskierungswünsche mehr offen. Hatte sich beim Möchtegernhypeartikel gezeigt, dass allein “friedensgefährdende U-Bootlieferungen” doch nur Aufreger beim geneigten Gutmenschen hervorrufen, machte Augstein es so primitiv, dass man auf den ersten Blick an Satire glauben konnte. Für die deutschen Subventionen fürs U-Boot (übrigens damit auch für die eigene Werftindustrie), so die Suggestion, wäre Geld vorhanden, sofern die Juden danach riefen, was dann den armen Schleckerfrauen zur (sinnfreien) Auffanggesellschaft fehlte. Die inhaltliche Zusammenhanglosigkeit wird sogar diesem Autoren aufgefallen sein, nur darauf kam es nicht an, wichtig war eines, so wurden die darauf gestoßen, denen die U-Bootlieferungen solange egal waren, bis Deutschland nicht wieder finanzielle Hilfen an Israel leistete. Das gute alte Wiedergutmachungslamentieren galt es zu provozieren, auch Jakob Augstein, der Herr “im Zweifel links”, hatte vor allem ein Anliegen: Israelfeinde aller politischen Richtungen unter einen Hut zu bringen. Antisemitismus ist hoffähig geworden, nicht nur in Deutschlands angeblich erstem Nachrichtenmagazin. Denn die kritische Debatte, die über Grass zumindest noch in Politik und Zeitungen herein brach, sie blieb bei Augstein schon gänzlich aus, von der kleinen Gruppe der Israelunterstützer einmal abgesehen. Die Gewöhnung war eingetreten, man könnte auf den Gedanken kommen, es wäre von Anfang an so gedacht gewesen.
Wen wundert es da, dass ein SPD Oberbürgermeister von Jena ohne jede Reaktion seiner Partei Kennzeichnungen für israelische Produkte fordern kann, vielleicht sollten in die Orangen Davidsterne mit der Inschrift Israel eingestanzt werden. Alles inzwischen deutsche Normalität.
Es bleibt nur zu hoffen, dass die Studie recht hat und es wirklich nur 20% sind. Und, dass eines Tages auch Studien dieser Art den Mut haben, die Wirklichkeit zu benennen, die darin besteht, dass die offen rechtsradikalen Antisemiten nur der zahlenmäßig kleinere Teil des Problems sind. Solange das nämlich nicht so ist, kann sich der “Kauft-nicht-beim-Israeli-Bürgermeister” aus der NSU-Stadt Jena auch noch damit schmücken, doch eigentlich ein Kämpfer gegen den Antisemitismus zu sein, weil er ja in vorderster Front “gegen Rechts” zu finden wäre. Deutschland 2012.
_________________________________________________________
*) Wem der Sinn nach einer detaillierten Gesamtdarstellung der Finanzierung des NS Staates durch Raub und Plünderung steht, dem sei das Buch “Hitlers Volksstaat” von Götz Aly empfohlen.
Topics: Allgemein, Geschichte, Thüringen | 9 Kommentare »
9 Kommentare to “Die Studie, der Katalysator, der Musterschüler und die 20%”
Kommentare
Sie müssen eingelogged sein um einen Kommentar zu posten.















Es würde mich nicht wundern wenn sich zu diesem Artikel die Wortmeldungen etwas in Grenzen halten.
Dafür hätte ich vollstes Verständnis denn die Realität scheint wohl doch etwas anders zu sein als hier beschrieben.
Karl Schippendraht
Kommentar bewerten:
8
2
Dietrich von Bern Antwort vom Juni 16th, 2012 17:49:
@ KS
Absolut richtig! Wenn der durch die alliierte Re-Education Gehirn gewaschene deutsche Michel wüsste, wer die Strippenzieher hinter der Bankenkrise, dem 3. Welt Migrations-Tsunami und der Holocaust-Religion (Schuldkult zur Abzocke und Durchsetzung politischer u. kultureller Privilegien ) sind, würde der Antisemitismus in Europa schlagartig ansteigen.
Ich zitiere in diesem Zusammenhang aus M. WOLFFSOHN “EWIGE SCHULD?”:
http://books.google.es/books/about/Ewige_Schuld.html?id=eCxoAAAAMAAJ&redir_esc=y
“Das (Fremd-)Bild von den Deutschen, auch der Nachgeborenen, wird auf diese Weise vom Holocaust negativ bestimmt. Jüdische Identität, weniger israelische, wird bei den Nachgeborenen ebenfalls durch den Holocaust entscheidend bestimmt, auch und gerade bei den nachgeborenen Juden.
In einer weitgehend unreligiösen Welt stiftet das Judentum bei der Mehrheit keine jüdische Identität mehr; die Geschichte, die Leidensgeschichte ihres Volkes, besonders der Holocaust, prägt die Identität der Juden. Sie müssen sich an den Holocaust geradezu klammern, um ihre religiös entjudaisierte Identität durch die jüdische Geschichte wieder zu judaisieren. Sie brauchen dazu nicht zuletzt ein Deutschland mit dem Kainszeichen des Holocaust – ganz abgesehen vom politischen Biologismus und der politischen Mechanik des Anti-Germanismus, sie sind an Deutschland ebenso gekettet wie Deutschland an sie gekettet ist.”
Herr Wolffsohn ist Jude, geb. in Israel, lebt heute in Deutschland und lehrt an der BW-Akademie München. Was immer Herr Wolffsohn sich bei dieser Aussage gedacht hat: Er hat gedacht, und hier hat er allerhand gedacht: Er gibt zu, daß die Juden heute ohne “ihren” Holocaust ihre Identität zu verlieren drohen. Damit, so scheint es mir, warnt er seine Volksgenossen, nicht nur auf diese eine Karte zu setzen.
Um es in meinen Worten simpel auszudrücken: ‘Mer kann et och överdrive!” (Man kann es auch übertreiben).
“Dieses Bezugnehmen auf den Holocaust”, ist eigentlich eine offizielle propagandistische Indoktrination, die unaufhörlich Schlagworte sowie eine falsche Weltsicht hervorbringt und tatsächlich keineswegs darauf abzielt, die Vergangenheit zu verstehen, sondern darauf, die Gegenwart zu manipulieren.”
Der angesehene israelische Autor Boas Evron
In seinem Buch „L’Antisemitisme son histoire et ses causes,” (Der Antisemitismus, seine Geschichte und seine Ursachen), 1894 veröffentlicht, bemerkt der respektierte jüdische Schriftsteller Bernard Lazare das folgende über die Verbannung der Juden:
„Wenn diese Feindlichkeit, sogar Abneigung den Juden gegenüber nur zu einem Zeitpunkt oder in einem Land gezeigt worden wäre, wäre es einfach, die Gründe des Ärgers abzugrenzen und zu entwirren, aber diese Rasse ist im Gegensatz dazu Gegenstand des Hasses seitens aller Bevölkerungen, unter deren Mitte sie sich breitgemacht hat. Es folgert daraus, da die Feinde der Juden den verschiedensten Rassen angehörten, da sie in Ländern weit entfernt voneinander lebten, da sie unter verschiedenen Gesetzen lebten, die gegensätzlichen Prinzipien folgten, da sie weder dieselbe Moral noch Gebräuche ausführten, da sie unterschiedlichen Gesinnungen angehörten und über nichts in derselben Weise urteilten, dass der allgemeine Grund des Antisemitismus immer in Israel selbst gelegen hat und nicht in denen, die Israel bekämpften.“
Professor Jesse H. Holmes drückt in „The American Hebrew“ die folgende ähnliche Meinung aus:
„Es kann kaum ein Zufall sein, dass der gegen die Juden gerichtete Antagonismus fast überall in der Welt zu finden ist, wo Juden und Nichtjuden assoziiert sind. Und da die Juden das gemeinsame Element der Situation sind, würde es wahrscheinlich erscheinen, dass die Gründe augenscheinlich doch mehr bei Ihnen gesucht werden sollten als in den weit variierenden Gruppen, die diesen Antagonismus fühlen.“
Vielleicht sollte sich der Autor, Waldemar Papst, mal mit dem ausgeprägte Ethno- und Kulturzentrismus des Judentums beschäftigen und natürlich mit den Gesetzeswerken des Judaismus (Thora -die 5 Bücher Moses- und dem Talmud).
Ich verkneife es mir, daraus zu zitieren!
Ach ja, das Judentum ist im Gegensatz zum Christentum, das eine Gewissensreligion ist – es gilt die ‘goldene Regel’ aus der Bergpredigt – eine Gesetzesreligion.
Kommentar bewerten:
6
1
Ein mutiger und hoffnungsvoller Schritt näher zur Realität hier :
http://www.sueddeutsche.de/kultur/neue-forschungen-zu-stalin-und-shoah-ist-der-holocaust-nicht-mehr-beispiellos-1.1364122
Karl Schippendraht
Kommentar bewerten:
7
0
Dietrich von Bern Antwort vom Juni 17th, 2012 11:59:
@ KS
Ein mutiger und hoffnungsvoller Schritt näher zur Realität hier :
Ich zitiere aus der SZ:
Als die Wehrmacht im Juni 1941 in die Sowjetunion einmarschierte, war dies keineswegs der Beginn der Gewalt. Dennoch übertraf die nationalsozialistische Vernichtungspolitik alles bisher Dagewesene.
—————
Was die üblichen, von den Alliierten und speziell von den linken Stalin-Anhängern forcierten, Geschichtslügen anbelangt:
Als die deutschen Wehrmachtstruppen in der Ukraine einmarschierten, wurden sie von der Masse der ukrainischen Bevölkerung als Befreier vom kummunistisch-stalinistischen Joch gefeiert.
Aus gutem Grund, denn Stalin und sein Helfershelfer, seine rechte Hand, der Jude Lasar Kaganovich, hatten in einer eiskalt geplanten und durchgeführten Aktion in den Jahren 1932/33 zwischen 7-10 Mio aufsässige Ukrainer -die sich Stalins zwangskollektiven Maßnahmen nicht beugen wollten – verhungern lassen. Darunter waren allein 3 Mio. Kinder.
http://www.dw.de/dw/article/0,,2254437,00.html
Mittlerweile nehmen sich dieses – bei uns als Tabu geltende – Themas auch zunehmend kritische Juden an, die dafür auf den entsprechenden Websides von ihren zionistischen Glaubensbrüdern niedergemacht werden:
Stalin’s Jews by Sever Plocker
We mustn’t forget that some of greatest murderers of modern times were Jewis
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3342999,00.html
Und das, was der mutige Sever Plocker schreibt ist ja nur ein Teil der Wahrheit.
Offiziell heißt es Stalin sei Georgier gewesen. Das stimmt in gewisser Weise auch. Er wurde als Josef Wissarionowitsch Dschugaschwili in Gori (Georgien) geboren. Seine Mutter war Ossetierin aus der kazarischen Region. Auf georgisch bedeutet die Namensendung “schwili” soviel wie “Kind” “Kind des”, oder “Sohn des”, so wie es in den nordischen Sprachen üblich ist wie zum Beispiel “Holgerson” (Sohn des Holger). Und “Dschugha” (Djuga) heißt auf georgisch “Jude” oder “jüdisch” (ებრაელი).
Stalins richtiger Name Dschughaschwili heißt also “Sohn des Juden”. Russen ändern ihre Namen nicht, und Georgier ändern ihre Namen auch nicht. Juden aber ändern ihre Namen, wenn nötig dauernd.
Stalins Mutter hieß Ekaterina und besorgte den Haushalt von David Papisnedow, bei dem es sich um einen wohlhabenden Juden im Ort handelte. Papisnedow war Stalins richtiger Vater, wurde damals berichtet. Stalin empfing Papisnedow später sehr oft im Kreml. Genosse Papisnedow wurde auch öfters von Nikolai Przhewalski besucht. Auch Przhewalski gilt als möglicher Vater von Stalin, auch er war Jude. Natürlich ist es nach jüdischem Gesetz zutreffend, dass das Kind eines Juden und einer Nichtjüdin kein Jude ist. Nur wer eine jüdische Mutter hat, ist gem. der jüdischen Gesetzgebung auch tatsächlich Jude.
Während der Mordrevolution in Russland nannte sich Stalin sogar “Kochba”. Kochba hieß der jüdische Führer des dritten Aufstandes gegen Rom (132-135).
Wie bereits vorstehend erwähnt, war der Politiker und Kommissar, Stalins williger Helfer, der Jude Lasar Kaganowitsch, für den Hunger-Genozid an rd. 7-10 Mio. (davon rd. 3 Mio Kinder) verantwortlich.
Bei dem Holodomor (Ukrainisch Голодомор), auch „Hungerholocaust“ genannt, handelt es sich um eine bewußt und systematisch durchgeführte Ermordung von sieben bis zehn Millionen Menschen (davon drei Millionen Kinder) in den Jahren 1932/33 in der Ukraine . Während in ukrainischen Dörfern die verzweifelten, vor Hunger irre gewordenen Menschen die grünen Zweige der Bäume aßen, wurden ukrainische Lebensmittel auf Befehl der jüdischen Kommissare in anderen sowjetischen Republiken im Rahmen des sogenannten “sowjetischen Dumpings” zu günstigen Preisen verkauft.
Im Juli 2009 veröffentliche die ukrainische Staatsanwaltschaft eine Liste von hochrangigen Funktionären des Sowjet-Regimes und der Kommunistischen Partei sowie von Funktionären des ehemaligen Geheimdienstes NKWD. Das Dokument macht hauptsächlich Juden und Litauer [auch Juden] verantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung der Hungersnot, weil die meisten Namen auf der Liste zu Juden gehören.
Der ‘Zentralrat der Juden in der Ukraine’ forderte die Staatsanwaltschaft auf, die Liste zu überarbeiten, weil sonst ‘Rassenhaß’ innerhalb der Ukraine entstehen könnte (hört, hört).
Dr. Fahey, in his authenticated work, ‘The Rulers Of Russia’ quotes an American missionary stationed in St Petersburg from 1907 to 1918:
“In October 1918, out of 388 members of the revolutionary government only 16 happened to be real Russians. All the rest were Jews with the exception of one negro. Many of these Jews came from the Lower East Side of New York.”
Es begann 1917: “Der russische Mensch hat jetzt einen Juden sowohl als Richter als auch als Henker vor sich, er trifft mit jedem Schritt auf den Juden.” (Sonja Margolina, Tochter eines jüdisch-bolschewistischen Kommissars – “Das Ende der Lügen” Siedler, Berlin 1992, S. 60)
“Die bolschewistische Revolution in Russland war das Werk jüdischer Planung und jüdischer Unzufriedenheit. Unser Plan ist es, eine neue Weltordnung zu gründen. Was so wunderbar in Russland funktionierte wird weltweit Wirklichkeit werden.” (The American Hebrew Magazine, New York, 10. Sep. 1920)
„Die geistige Landschaft in Deutschland, vor allem im Bereich der Geschichtsschreibung, ist zunehmend politisiert und intolerant geworden, eigentlich unwissenschaftlich im Kern, totalitär in Ziel und Methode.“
Prof. Dr. Alfred de Zayas, US-Völkerrechtler, am 24. 3. 2009 in einer Rede.
Übrigens, die ersten KZ in Europa wurden nach Gründung des polnischen Staates im ehemals deutschen Posener Gebiet von Polen für Deutsche errichtet: Noch im Herbst 1918 die Lager Szcypiorno und Stralkowo, in denen mehr als 8000 Deutsche interniert wurden, von denen viele nicht überlebten. Mehr als 1 Million Deutsche und 557.000 Juden verließen infolge der Unterdrückungsmaßnahmen und Enteignungen von 1919 bis 1938 ihre ostdeutsche Heimat – eine erste Vertreibung.
„Der große Wendig“, Band 1, S. 528
Die Krakauer Zeitung „Illustrowany Kurjer Codzienny“am 20. 4. 1929:
„Weg mit den Deutschen hinter ihre natürliche Grenze! Fort mit ihnen hinter die Oder!“
„Der Kampf zwischen Polen und Deutschland ist unausbleiblich. Wir müssen uns systematisch vorbereiten. Unser Ziel ist ein neues Grunwald (polnischer Name für Tannenberg 1410), aber diesmal ein Grunwald in den Vororten von Berlin… Unser Ideal ist ein Polen im Westen mit der Oder und Neisse als Grenze…“
Zitat aus „Münchener Neueste Nachrichten“, 3. 10. 1930, Warschauer Blatt „Liga der Großmächte“, zitiert in: Günter Grossmann, „Antigermanismus im 20. Jahrhundert“, S. 82
Obgleich 353.000 Deutsche (96,7 %) und 12.000 Polen (3,3 %) im „Freistaat“ Danzig lebten, erklärte der polnische Minister Plucinski laut „Gazeta Warszawska“ vom 29. 6. 1922:
„Der Völkerbund hat die Selbständigkeit Danzigs gewährleistet. Polen aber erkennt diese im Grunde nicht an und möchte Danzig je eher desto lieber Polen einverleiben.“
Oscar Reile, „Der deutsche Geheimdienst im Zweiten Weltkrieg“, München 1989, S. 29
Der damalige Hochkommissar des Völkerbundes für Danzig, der Schweizer Burckardt, stellte bereits im Januar 1921 fest: „Polen geht darauf aus, den völkischen Charakter Danzigs zu vernichten und es praktisch der polnischen Republik einzuverleiben.“
ebenda, S. 29
Polens Außenminister Zaleski gegenüber dem Danziger Senatpräsidenten im September 1930: „Nur ein polnisches Armeekorps kann die Danziger Frage lösen.“ ebenda, S.
„Deutschland wurde ein Frieden aufgezwungen, aber das war ein Frieden von Wucherern und Würgern, ein Frieden von Schlächtern, denn Deutschland und Österreich wurden ausgeplündert und zerstückelt. Man nahm ihm alle Existenzmittel, ließ die Kinder hungern und des Hungers sterben. Das ist ein ungeheuerlicher Raubfrieden.“
W. I. Lenin, „Über Krieg, Armee und Militärwissenschaft“, Berlin 1958, 1. Bd., S. 569, 600, 774
Im übrigen ist es nur dem Rassenwahn des Herrn Adolf Schicklgruber und seinen Nazi-Schergen zu verdanken, dass die Ukrainer wieder die Fronten wechselten, als sie nämlich merkten, was sie sich mit den ‘Polizeitruppen’ und dem SD des Nazi-Regimes, die den regulären Wehrmachtsverbänden folgten, eingehandelt hatten.
Kommentar bewerten:
4
0
Nichts ist unglaubwürdiger als die Wahrheit, wenngleich der Artikel etwas arabesk daherkommt. Zu kurz kommt die strategische Analyse. Warum lassen die Tattergreise des linken französischen und deutschen Establishments plötzlich Ihre Jauchegruben überlaufen? Das ist die politische und keineswegs moralische Frage die hier zum Himmel stinkt. Sie wittern die revolutionäre Morgenröte über ihren Gräbern leuchten. Es geht um das noch erleben wollen, den Erfolg ihrer lebenslangen Lebenslügen. So wird nun von allen Seiten der Sprengstoff herbeigeschleppt. Ob die Eurokrise, der arabische Frühling, der türkisch/ iranische Grössenwahn, alles wird zu einer Supermiene verknüpft. Israel ist nur das erste Opfer, der Zünder an dem die Weltrevolution zum Ausbruch gebracht werden soll. Deshalb versucht man schnell noch den Israelis eine zionistische Schuld in die Schuhe zu schieben, damit man nach der Vernichtung Israels Gründe hat die Unschuldigen zu betrauern. Das Perfide dieser Strategie ist es, dass anschließend der Islam als Quelle alles Bösen denunziert werden wird, obwohl sie nur von den Marxisten instrumentalisiert worden sind. Das hat schon mal perfekt funktioniert. Die Kominternstrategie lässt grüssen.
Kommentar bewerten:
1
6
Waldemar Pabst Antwort vom Juni 16th, 2012 19:43:
Eine durchaus originelle Sichtweise.
Kommentar bewerten:
0
4
Dietrich von Bern Antwort vom Juni 17th, 2012 15:28:
@ Stefan Strauss
Das Perfide dieser Strategie ist es, dass anschließend der Islam als Quelle alles Bösen denunziert werden wird, obwohl sie nur von den Marxisten instrumentalisiert worden sind.
———
Der Islam ist allerdings eine Quelle de Bösen, da muss gar nicht erst drum herum geredet werden:
„Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird! Wenn sie jedoch (mit ihrem gottlosen Treiben) aufhören (und sich bekehren), so durchschaut Allah wohl, was sie tun.“
Sure 8, (die Beute), Vers 39 –
Zum Thema Salafisten, die ja nur die Speerspitze des militanten Polit-Scharia-Islams sind, eine Art ‘Elite’ der Armee Allah’s oder Mohammed’s, so in der Art von Himmlers schwarzer SS.
Wer davor und vor den Gefahren, die uns vom Islam drohen, die Augen schließt, ist ein Realitätsverweigerer. Für den -sofern er guten Willens ist- wird es ein böses Erwachen geben, allerspätestens dann, wenn die Moslems die angestrebte Dominanz (durch Geburten-Dschihad) ausüben können.
Allerdings sind uns die Moslems ja nicht vom Himmel gefallen, sondern die wurden bewusst hereingeholt, womit bestimmte, sehr einflussreiche und ‘informelle Kreise’ (aus Übersee und der City of London) ein Unruhepotential geschaffen haben, auf das sie jederzeit zurückgreifen können.
Weder die Eurokrise noch der ‘arabisch Frühling der ja bekanntlich nach Jasmis duftet’ gehen auf die krypto-kommunistische Linke zurück.
Da haben ganz andere Kräfte ihre Hände im Spiel.
Eine Ahnung davon, WER diese Kräfte sind, bekommt man, wenn man diesen Artikel liest:
Ägyptischer Agitator im Dienste des US-Außenministeriums berät die Bewegung »Occupy Wall Street«
v. Paul Joseph Watson
Ein vom amerikanischen Außenministerium unterstützter Aktivist der ersten Stunde des sogenannten »arabischen Frühlings« in Ägypten, der jetzt möglicherweise zu einer Militärdiktatur führt, »berät« nun die Protestbewegung »Occupy Wall Street« (OWS) in New York und Washington – ein weiterer Hinweis darauf, dass Establishmentkreise versuchen, die Bewegung zu unterwandern und zu vereinnahmen.
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/paul-joseph-watson/aegyptischer-agitator-im-dienste-des-us-aussenministeriums-beraet-die-bewegung-occupy-wall-street-.html
Und Israel wird auch nicht das erste Opfer der ‘Weltrevolution’ sein, sondern die Europäer, die von nicht legitimierten linken Krypto-Kommunisten (Barroso) und den gutbezahlten Fußsoldaten der New World Order (u.a. H.v. Rompuy ) kaputt regiert und eurabisiert werden.
Und um die Sicherheit (von aussen) Israls müssen wir uns auch keine Gedanken machen, denn Israel verfügt vermutlich über die 2. oder 3. stärkste Armee der Welt, kein Vergleich zu der Trachtentruppe der BW.
Hören wir den renommierten Militärhistoriker Martin v. Crefeld:
Der Militärhistoriker Martin Crefeld sagt weiterhin (Samson Option):
….“We possess several hundred atomic warheads and rockets and can launch them at targets in all directions, perhaps even at Rome. Most European capitals are targets for our air force.
Let me quote General Moshe Dayan: “Israel must be like a mad dog, too dangerous to bother.” I consider it all hopeless at this point. We shall have to try to prevent things from coming to that, if at all possible. Our armed forces, however, are not the thirtieth strongest in the world, but rather the second or third. We have the capability to take the world down with us. And I can assure you that that will happen before Israel goes under.”
Besonders interessant ist der erste Teil seiner Aussage, wo er ausführt, dass die meisten europäischen Kapitalen, das strategische Ziel der israelischen Atomstreitmacht ist.
Und Frau Merkel liefert den Israelis auch noch die entsprechenden Träger in Form von unverwundbaren Atom-U-Booten.
Kommentar bewerten:
3
0
“Dieses Bezugnehmen auf den Holocaust”, ist eigentlich eine offizielle propagandistische Indoktrination, die unaufhörlich Schlagworte sowie eine falsche Weltsicht hervorbringt und tatsächlich keineswegs darauf abzielt, die Vergangenheit zu verstehen, sondern darauf, die Gegenwart zu manipulieren.”
Der angesehene israelische Autor Boas Evron
Hier ein Beispiel für die Richtigkeit dieser Sichtweise :
Nationalsozialismus und Kommunismus waren und sind in ihrer mörderischen Menschenfeindlichkeit gleichwertig !!! Der bundesdeutsche Umgang mit den Opfern beider Terrorsysteme ist jedoch überhaupt nicht gleichwertig. Es hat ein
jahrelanges äusserst verbissenes Ringen um eine angemessene Entschädigung der Kommunismus-Opfer gegeben.Herausgekommen sind beschämende 250 € monatlich gegenüber der dreimal höheren Opferrente für NS-Opfer. Der Zentralrat der Juden in Deutschland war immer bestrebt eine Opferrente für die Opfer kommunistischer Gewalt zu verhindern. Ich weiß das weil ich selbst über Jahre hinweg an diesen Verhandlungen beteiligt war ! Natürlich ist der Zentralrat niemals selbst in Erscheinung getreten sondern hat das über SPD und Grüne machen lassen. Die schriftlichen Absagen die wir damals bekamen hatten immer den gleichen Ablehnungsgrund , nämlich daß durch eine Entschädigung der Kommunismus-Opfer das Andenken an die jüdischen KZ-Opfer untergraben würde. Ansonsten aber sind doch alle Menschen gleich , oder ?
Noch Fragen ?
Karl Schippendraht
Kommentar bewerten:
4
0
18.Juni 2012 at 12:37
[...] veröffentlicht bei cdu-politik.de Teilen:FacebookTwitterE-MailDruckenGefällt mir:Gefällt mirOne blogger likes [...]
Kommentar bewerten:
1
0